Intensivpflegedienst gründen: Zulassung und Versorgungsvertrag
Belegung und Zuweiser
Vergütungsverhandlung
QM-Handbuch und Prüfsicherheit in der Intensivpflege


Die außerklinische Intensivpflege (AKI) ist eines der anspruchsvollsten Felder in der Pflege – fachlich, organisatorisch und wirtschaftlich. Ob Beatmungspflege, Trachealkanülenversorgung oder Weaning: Wer eine Intensivpflege-WG oder eine 1:1-Versorgung betreibt oder aufbauen will, bewegt sich in einem stark regulierten Umfeld mit hohen Anforderungen an Qualität, Personal und Wirtschaftlichkeit – und gleichzeitig in einem Markt, in dem freie Kapazitäten schnell teuer werden.

Ich berate Intensivpflegedienste und WG-Betreiber genau an den Stellen, an denen sich in der Praxis am meisten entscheidet: Gründung und Zulassung, Belegung und Zuweiser, Vergütungsverhandlung sowie Qualitätsmanagement und Prüfsicherheit. Vier Themenfelder, die eng zusammenhängen – und die ich einzeln oder als Gesamtpaket begleite.

Intensivpflegedienst gründen: Zulassung und Versorgungsvertrag

Der Einstieg in die außerklinische Intensivpflege beginnt lange vor dem ersten Patienten. Wer einen Intensivpflegedienst gründen, eine bestehende Zulassung um Intensivpflege erweitern oder eine Beatmungs-WG aufbauen will, muss eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen und Nachweise erbringen, bevor überhaupt versorgt werden darf.

Dazu gehören unter anderem:

  • Klärung der Zulassungsvoraussetzungen für die außerklinische Intensivpflege
  • Vorbereitung und Begleitung bei Versorgungsverträgen nach § 132l SGB V
  • Aufbau der strukturellen und personellen Voraussetzungen für eine Intensivpflege-WG oder Einzelversorgung
  • Unterstützung bei der Erweiterung eines bestehenden Pflegedienstes auf Intensivpflege

Ziel ist, dass Sie nicht mit einer unvollständigen oder unklaren Grundlage starten, sondern von Anfang an strukturiert und prüfsicher aufgestellt sind.

Belegung und Zuweiser

Eine Zulassung allein füllt keine Plätze. Gerade in der Intensivpflege-WG zeigt sich immer wieder: Leerstand kostet Geld, und freie Kapazitäten in der Einzelversorgung bedeuten verlorene Wirtschaftlichkeit – während gleichzeitig andere Bereiche im Team überlastet sind, weil die Zuweisung nicht planbar läuft.

Ich unterstütze Sie dabei, Belegung nicht dem Zufall zu überlassen, sondern aktiv zu steuern:

  • Aufbau eines systematischen Zuweisermanagements zu Kliniken, Sozialdiensten und weiteren Ansprechpartnern
  • Strukturierte Patientenakquise statt Einzelaktionen
  • Optimierte Aufnahmeprozesse, damit Anfragen schnell in belegte Plätze münden
  • Strategien gegen Leerstand in bestehenden Beatmungs-WGs

Das Ergebnis ist eine planbare Auslastung, die auch über mehrere Monate trägt – nicht nur ein kurzfristiger Belegungsschub.

Vergütungsverhandlung

Die wirtschaftliche Basis der außerklinischen Intensivpflege entscheidet sich in der Vergütungsverhandlung. Viele Dienste kalkulieren ihre Stundensätze nicht ausreichend fundiert oder gehen ohne belastbare Zahlen in Entgeltverhandlungen mit den Krankenkassen – mit spürbaren Folgen für die Wirtschaftlichkeit.

Dabei begleite ich Sie konkret bei:

  • Kalkulation eines tragfähigen Stundensatzes für die außerklinische Intensivpflege
  • Vorbereitung und Durchführung von Pflegesatz- und Entgeltverhandlungen
  • Aufbereitung wirtschaftlicher Kennzahlen als Verhandlungsgrundlage
  • Einschätzung, wo in Ihrer aktuellen Vergütung Potenzial liegt

Eine gut vorbereitete Verhandlung ist oft der wirkungsvollste Hebel, um die Wirtschaftlichkeit eines Intensivpflegedienstes spürbar zu verbessern – ohne dass sich am Versorgungsangebot etwas ändern muss.

QM-Handbuch und Prüfsicherheit in der Intensivpflege

Die außerklinische Intensivpflege unterliegt besonderen Anforderungen an Qualitätsmanagement und Dokumentation – nicht zuletzt durch die AKI-Richtlinie des G-BA und die Vorgaben aus dem IPReG. MD-Prüfungen in diesem Bereich sind anspruchsvoll, und Lücken in der Dokumentation oder bei den Expertenstandards werden schnell zum wirtschaftlichen und rechtlichen Risiko.

Ich unterstütze Sie bei:

  • Aufbau oder Überarbeitung eines QM-Handbuchs für die außerklinische Intensivpflege
  • Verfahrensanweisungen, die zu Ihrer tatsächlichen Praxis passen und im Alltag funktionieren
  • Vorbereitung auf MD-Prüfungen speziell im AKI-Bereich
  • Umsetzung der Potenzialerhebung nach IPReG und der aktuellen AKI-Richtlinie

Ziel ist ein Qualitätsmanagement, das nicht nur auf dem Papier existiert, sondern im Prüfungsfall trägt und im Alltag echten Nutzen bringt.

Ob Gründung, Belegung, Vergütung oder Qualitätsmanagement – meist hängen mehrere dieser Themen zusammen. Im kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation und klären, wo in Ihrem Intensivpflegedienst oder Ihrer Intensivpflege-WG das größte Potenzial liegt.

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